Terminübersicht:
Unser Kulturprogramm findet statt mit freundlicher Unterstützung durch das Freizeitheim Linden im Rahmen der Stadtteilkulturarbeit.
Öffnungszeiten: Dienstag, Freitag und Sonntag jeweils von 15 – 17 Uhr und nach Vereinbarung.
Programm August bis Oktober 2010
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Fr 27.08.2010 18:00 Küchengartenpavillon: Empfang zu "Zehn Jahre Verein Quartier"
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Einladung zum Empfang „10 Jahre Verein Quartier“
am Freitag, den 27.8.2010 um 18 Uhr im Küchengartenpavillon
Liebe FreundInnen des Vereins Quartier, liebe FreundInnen des Küchengartenpavillons,
am 19.2.2000 wurde der Verein Quartier in Linden auf dem FAUST-Gelände gegründet. Vor zehn Jahren also. Ein Grund zum Feiern.
Seit 7,7 Jahren haben wir unseren Vereinssitz im Küchengartenpavillon. Traditionell haben wir dort am 9.12. unseren Einzug in das Gebäude zu einem Empfang für unseres UnterstützerInnenkreis genutzt. Dieses Jahr wollen wir zwischen diesen beiden Terminen anlässlich der zehn Jahre Verein Quartier zu einem Empfang einladen:
am Freitag, den 27.8.2010 um 18 Uhr im Küchengartenpavillon.
Dort wird es neben einigen Reden auch ein kleines Buffet (von Fisch-Hampe), einige Getränke und evtl. ein klein wenig Kultur geben. Wir laden Euch/Sie hierzu herzlich zu unserem Empfang ein!
Für uns selber sind die zehn Jahre wie im Fluge vergangen. Natürlich ist dies auch Zeit für einen kleinen Rückblick, den wir hier nur unvollständig andeuten möchten:
Begonnen haben wir mit Diskussionen über Quartiers-Management, bis uns dann der Küchengartenpavillon in seinen Bann schlug. Nach zwei Jahren Diskussion in der „AG Küchengartenpavillon“ konnten wir dann am 9.12.2002 in das zuvor von der Stadt renovierte Gebäude einziehen. Dort lag in den folgenden Jahren auch der Schwerpunkt unserer Aktivitäten: angefangen haben wir mit der Gründung des „Lindener Gipfeltreffens“ als Zusammenschluss der Projekte des Lindener Bergs, dann haben wir mit Kulturspaziergängen den Lindener Berg für uns „entdeckt“. Mit den „Bergleuten“ zusammen haben einiges auf die Bei-ne gestellt und den Lindener Berg noch bekannter gemacht: Tage der offenen Tür zeigten die Schönhei-ten des Berges, das Scilla-Blütenfest „Das Blaue Wunder“ wurde zu einem überwältigenden Erfolg und präsentiert die kleine Scilla siberica als den Star des Lindener Frühlings, die MixTour führt ausgeschildert über den Berg, das Lindener Seifenkistenrennen nahm nach fünfzig Jahren Pause wieder alte Lindener Traditionen auf, der Küchengartenpavillon auf dem bezaubernden Lindener Bergfriedhof wurde eine gute Adresse für Kulturinteressierte, das Gebäude wurde weiter verschönert (z.B. die Kuppel ausgemalt!), ...
Außerdem haben wir die Lindener Geschichtsschreibung wieder „angeschoben“ und mit Veröffentlichungen, Ausstellungen, Veranstaltungen, Seminaren und Führungen über Linden informiert und für Linden geworben.
Seit zwei Jahren sind wir wieder verstärkt zu unserem eigentlichen Ursprung, zu historischen, kulturellen, politischen und stadtteilbezogenen Aktivitäten zurückgekehrt. Hier sind unsere Aktionen zu einigen Stolpersteinlegungen zu nennen sowie die Reihe „Jour Fixe zur Lindener Geschichte“ (mit dem Kulturzentrum FAUST und der Otto Brenner Akademie) oder die historisch-politischen Film- und Veranstaltungsreihe „Zeit-Geschichten“... Und wir wollen uns weiter in und für Linden einmischen und für eine politische Kulturpolitik einsetzen.
Viele haben mitgeholfen und uns unterstützt: so sind wir z.B. vom Freizeitheim Linden auch finanziell gefördert worden, der Bezirksrat Linden-Limmer hat uns subventioniert, die Stiftung Leben und Umwelt hat mit uns kooperiert ebenso wie die Otto Brenner Akademie, das Kulturzentrum FAUST, der Bildungsverein, das Bürgerbüro Stadtentwicklung und viele andere. Sehr gut war immer die Zusammenarbeit mit Instituten der Universität, mit dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün (insbesondere auch der Friedhofsverwaltung), dem Fachbereich Bildung und Qualifikation, den Lindener Vereinen (Dank an die AGLV Linden), vielen KünstlerInnen, unseren Nachbarn auf dem Lindener Berg und und und.
Vielen Dank!
Wilfried Dahlke, Heinz-Jörgen Kunze von-Hardenberg, Jonny Peter (Vorstand Quartier e.V.)
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So 29.08.2010 11:40 Lindener Bergfriedhof: Zehn vor auf der Terrasse - Eine poetische Klangkarte
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Do 02.09.2010 18:00 Viktoriastrasse 15: AG Viktoriastrasse
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Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe »Jour fixe zur Lindener Geschichte« haben wir uns im Juni mit der Geschichte der Viktoriastraße befasst. Wir möchten uns nun mit den BewohnerInnen weiter an der Aufarbeitung der Geschichte beschäftigen.
Ziel ist dabei, zusammen mit den BewohnerInnen eine Dokumentation sowie einen kleinen Film zu erstellen.
Die Ergebnisse werden nächstes Jahr in einer Veranstaltung zum JOUR FIXE und in der Viktoriastraße vorgestellt.
Das nächste Treffen ist am Donnerstag, den 02.09.2010 um 18:00 bei Karin André in der Viktoriastrasse 15.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.
Mit freundlichen Grüßen: Klaus Arnecke, Karin André und Jonny Peter
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Mo 06.09.2010 18:00 FAUST-Warenannahme: Jour fixe zur Lindener Geschichte –
„Werner Blumenberg, die Widerstandsorganisation Sozialistische Front und die Folgen“-
Werner Blumenberg war der Gründer der wohl größten regionalen Widerstandsorganisation im Faschismus. Das Zentrum war Hannover und hier insbesondere das Arbeiterquartier Linden. Werner Blumenberg baute schon vor der Diktatur die sozialdemokratische Widerstandsorganisation Sozialistische Front auf. Ihre Haupttätigkeit war die Herausgabe der „Sozialistischen Blätter“, in denen das Hitler-Regime massiv kritisiert und in dem schon der kommende Krieg vorhergesehen wurde. Zu den weiteren Köpfen gehörte der technische Leiter der Sozialistischen Front Franz Nause aus Limmer, der 1943 nach Verhaftung, Folter und Zuchthaus in Brandenburg-Görden 1943 starb. Wilhelm Bluhm, Abteilungsleiter in Linden-Nord, wurde ebenfalls 1936 verhaftet und kam nach Zuchthausaufenthalt in Hameln ins KZ Sachsenhausen, wo er 1942 zu Tode kam. Nach beiden sind Straßen benannt worden und für beide wurden inzwischen Stolpersteine gelegt. Werner Blumenberg konnte 1936 kurz vor der Verhaftungswelle nach Holland fliehen und wurde dort ein angesehener Wissenschaftler. Nach dem Kriegsende wurde seine Rückkehr nach Deutschland u.a. von einem ehemaligen Gestapospitzel hintertrieben.
Jonny Peter, Egon Kuhn und Holger Horstmann informieren in Vortrag, Bildern und Lesung.
Jour fixe zur Lindener Geschichte ist eine Veranstaltung von Quartier e.V., Otto Brenner Akademie und Kulturzentrum FAUST e.V. in Kooperation mit der Stiftung Leben und Umwelt sowie dem Bürgerbüro Stadtentwicklung
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Mo 04.10.2010 18:00 FAUST-Warenannahme: Jour fixe zur Lindener Geschichte –
„Die Geschichte der Fußgängerzone in der Limmerstraße“-
Bis Mitte der 1970er Jahre war die Limmerstraße eine der Hauptverbindungsstraßen vom Westen Hannovers in die Innenstadt. Dann wurden an den Straßenbahnhaltestellen Leinaustraße und Küchengarten kleinere Teile der Straße zur Fußgängerzone und dafür die Fössestraße und der Kötnerholzweg zur Ausfallstraße ausgebaut. Vor ca. zehn Jahren setzte dann eine weitere Diskussion über die Limmerstraße ein, da im Zusammenhang mit Baumaßnahmen an der Stadtbahntrasse insgesamt ein größerer Umbau nötig wurde und auch Verschönerungsmaßnahmen im Rahmen der Sanierung durchgeführt werden sollten. Die weitgehende Lösung einer durchgehenden Fußgängerzone zwischen Küchengartenplatz und Kötnerholzweg wurde von den meisten Lindenern gewollt, von den Geschäftsleuten z.B. aber massiv abgelehnt. Nach nicht enden wollenden Streitigkeiten wurde vom damaligen Oberbürgermeister Schmalstieg eine Bürgerbefragung in Linden-Nord durchgeführt, die auch mehrheitlich für die heutige Lösung ausging. Diese spannende Diskussion wollen wir mit einigen Beteiligten noch einmal Revue passieren lassen.
Dazu werden wir einen Film von M7 über die Limmerstraße aus dem Jahre 1987 zeigen, so wie diese vor dem Umbau aussah. Moderation: Jonny Peter
Jour fixe zur Lindener Geschichte ist eine Veranstaltung von Quartier e.V., Otto Brenner Akademie und Kulturzentrum FAUST e.V. in Kooperation mit der Stiftung Leben und Umwelt sowie dem Bürgerbüro Stadtentwicklung
Programm im Juni/ Juli 2010
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Fotoausstellung: Bernd Ellerbrock „Rost & Co.“ vom 2. Mai – 27. Juni 2010
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Die sehr sehenswerte Ausstellung „Rost & Co.“ - präsentiert von Bernd Ellerbrock – ist noch bis zum 27.6.2010 im Küchengartenpavillon zu sehen.
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Sa 12.6.2010 16:00 Jour fixe zur Lindener Geschichte –
„Geschichte der Viktoriastraße“ – Rundgang
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Rundgang durch die Viktoriastraße am Samstag, den 12.6. um 16 Uhr - ab Ecke Limmerstraße.
Der Jour fixe zur Lindener Geschichte ist eine Veranstaltung von Otto-Brenner-Akademie, Kulturzentrum FAUST und Quartier e.V. in Kooperation mit der Stiftung Leben und Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung und dem Bürgerbüro Stadtentwicklung.
Nach diesem Rundgang machen wir erst einmal Jour fixe-Sommerpause und planen das Programm für die Monate September bis Dezember.
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Di 15.6.2010 18:00 Rundgang „Gegen das Vergessen“ durch Limmer
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Anlässlich der Stolpersteinlegung im März für den Widerstandskämpfer Franz Nause wollen wir einen Rundgang „Gegen das Vergessen“ in Limmer anbieten: Termin Dienstag, den 15.6.2010 um 18 Uhr ab Freizeitheim Linden. Stationen: Fössefriedhof, Franz-Nause-Str., Wunstorfer-Straße, Kesselstraße, Friedhof Harenberger Straße. Eine Veranstaltung mit Egon Kuhn, Jonny Peter, Holger Horstmann und Peter Schulze von der Otto Brenner Akademie und Quartier e.V. Dauer ca. 90 Minuten.
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Fr 18.6.2010 17:00 Radtour um den Benther Berg
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Quartier bietet neben Rundgängen nun auch gelegentlich Radtouren an. Der nächste Termin ist am Freitag, den 18.6.2010 und führt rund um den Benther Berg. Der Start für die Tour (ca. 20 – 25 km) ist um 17 Uhr am Radweg neben dem FAUST-Biergarten „Gretchen“. Dann geht es durch Limmer und Ahlem über Harenberg, Lenthe, Northen, Everloh, Benthe sowie Davenstedt und den Lindener Hafen zurück nach Linden-Nord.
Bitte unbedingt per E-Mail rechtzeitig vorher anmelden.
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So 20.6.2010 16:00 Linden Literarisch mit Günter Müller
entfällt wegen Krankheit!
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Am Sonntag, den 20.6. wird um 16 Uhr im Rahmen von „Linden literarisch“ Günter Müller lesen. Thema: „Lindener Ansichten“
„Heute ist es wohl vom Hochbehälter auf dem Lindener Berg aus, oder vom Turm der Martinskirche oder vom linken der drei warmen Brüder. Aber von wo aus konnte man früher in Linden am waatesten kucken? Für die Altaangesessenen ist die Sache kläö! Aber für Neu- & Nichtlindener ist sie durchaus rätselhaft. Auch sonst ist Linden nicht mehr das, was es einmal war. Auch die ßpräöche ist nicht mehr die alte“, so Günter Müller in seiner Ankündigung. Darüber wie es war, wie geredet wurde & wie es sich heute anhört & einem vorkommt, wird Günter Müller in neuen Texten Betrachtungen anstellen von alten & neuen Fassaden, von Merkwürdigkeiten & Eigenarten der frühe-ren & der heutigen Bewohner berichten. Er wird Gerüchte über Gerichte verbreiten, die früher auf den Tisch kamen & vorstellen, was heute so geboten wird. Von Onkeln & Tanten wird er erzählen, von denen früher jeder eine Menge hatte & der Frage nachge-hen, ob Onkel Ahmets Kiosk etwas von einem Tante Emma Laden hat. Denn auch vom Türken wird die Rede sein, in den Erzählungen, Anekdoten, Kinderliedern, Witzen, alten Reimen, Wandsprüchen & Graffiti.
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So 27.6.2010 16:00 Sommerlesung mit Marie Dettmer
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Wie seit vielen Jahren wird zum Sommeranfang Marie Dettmer wieder Texte ver-schiedener Autoren lesen: „Sommerlese. Die Sechste“ am 27.6. um 16 Uhr im Küchengartenpavillon: G. Britting, D. Diamant, K. Foerster, H. Heine, L. Labé, G. C. Lichtenberg, A. Moszkowski, J. Ringelnatz, R. Walser u. a.
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Neue Ausstellung ab 4. Juli: Mista Mare
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Am Sonntag, den 4.7. beginnt um 15 Uhr die Ausstellung „MISTA MARE – Materialbilder mit Fundstücken von Meeresstränden“ von Christiane Borsdorf. Die Ausstellung ist bis zum 24.9. zusehen.
Da wir dieses Jahr keine Sommerpause machen, sind die Öffnungszeiten durchgängig Dienstag, Freitag und Sonntag von 15 – 17 Uhr.
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Fr 23.7.2010 17:30 Besuche von Einrichtungen der Stadtwerke: Kraftwerk Stöcken
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Wie in den letzten Jahren auch, bieten wir Besichtigungsmöglichkeiten von Einrichtungen der Stadtwerke an. Am Freitag, den 23.7. wollen wir uns um 17.30 Uhr das Kraftwerk Stöcken ansehen, am Freitag, den 20.8. dann um 17 Uhr das Wasserwerk in Fuhrberg. Bitte bei Interesse unbedingt bei uns anmelden.
Neue Publikationen:
Neu in der "Quartier-Reihe Lindener Geschichtsblätter Heft 5":
Jonny Peter und Holger Horstmann
"Franz Nause - Ein sozialdemokratischer Widerstandskämpfer aus Hannover-Limmer" Hrsg.Quartier e.V., Kulturzentrum FAUSt und Otto-Brenner-Akademie. 60 Seiten, 5 Euro.
Ferner zum Thema in der "Quartier-Reihe Lindener Geschichtsblätter Heft 4":
Jonny Peter und Holger Horstmann
"Wilhelm Bluhm - Ein Lindener Widerstandskämpfer" Hrsg.Quartier e.V., Kulturzentrum FAUSt und Otto-Brenner-Akademie. 60 Seiten, 5 Euro.